
Die neue EU-Gebühr für Kleinsendungen ist nun in Kraft und eröffnet Betrügern wahrscheinlich neue Möglichkeiten. Gefälschte SMS, E-Mails, QR-Codes und Websites, die behaupten, Sie müssten diese Zollgebühr entrichten, können täuschend echt wirken – besonders wenn Sie gerade eine Lieferung erwarten.
Hier erfahren Sie, worum es bei der neuen Gebühr geht, wie sie funktioniert und wie Sie vermeiden, Opfer eines Betrugs zu werden.
Ab dem 1. Juli 2026 erhebt die Europäische Union eine neue Gebühr von 3 € für viele Kleinsendungen mit einem Wert von unter 150 €, die von außerhalb der EU eintreffen. Die Änderung betrifft vor allem Käufe auf Online-Marktplätzen und bei Händlern mit Sitz außerhalb der Europäischen Union, wie etwa Temu, Shein, AliExpress und anderen internationalen Anbietern.
Laut EU soll die neue Gebühr dazu beitragen:
Die Gebühr fällt für jede Zollklassifizierung innerhalb einer Sendung an. Für ein Paket mit drei verschiedenen Arten von Artikeln würden beispielsweise insgesamt 9 € berechnet, während für ein Paket mit mehreren Kleidern oder mehreren Spielzeugen eine Gebühr von 3 € anfällt.
Die Art und Weise, wie die Gebühr erhoben wird, hängt davon ab, wo Sie einkaufen und welcher Zustelldienst Ihre Bestellung abwickelt.
In einigen Fällen ist die Gebühr bereits im Kaufpreis enthalten. In anderen Fällen wird sie vom Zusteller oder im Rahmen der Zollabfertigung erhoben, bevor Ihr Paket zugestellt wird.
Wenn Sie jedoch per unerwarteter SMS, E-Mail oder QR-Code zur Zahlung der Gebühr aufgefordert werden, sollten Sie die Anfrage beim Händler oder Zustelldienst überprüfen, bevor Sie eine Zahlung vornehmen.
Der geforderte Betrag ist oft so gering, dass viele Menschen ohne Zögern zahlen. Tatsächlich geht es den Betrügern jedoch meist um mehr als nur ein paar Euro. Kriminelle versuchen möglicherweise, an Ihre Kreditkartendaten, Bankinformationen, Passwörter oder andere persönliche Daten zu gelangen, die für künftige Betrugsmaschen genutzt werden können.
Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie unerwartete SMS, E-Mails, Zustellbenachrichtigungen, Zollmitteilungen oder QR-Codes erhalten, in denen Sie zur Zahlung der neuen Gebühr aufgefordert werden.
Betrüger erzeugen oft Zeitdruck mit Aussagen wie:
„Ihr Paket wird bis zum Zahlungseingang zurückgehalten.“
„Zahlen Sie jetzt die neue EU-Paketgebühr von 3 €.“
„Ihre Zollzahlung ist überfällig.“
„Bei ausbleibender Zahlung heute wird Ihr Paket zurückgeschickt.“
Hier sind einige Warnsignale, die Sie dazu veranlassen sollten, innezuhalten und die Anfrage vor der Zahlung zu überprüfen.
Seien Sie vorsichtig, wenn:
Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Zahlungsaufforderung zu überprüfen, auch wenn es nur um wenige Euro geht.
Nutzen Sie nicht den Link in der Nachricht. Stattdessen:
Hier sind zwei völlig kostenlose Tools, die Sie nutzen können:
Bitdefender Scamio – Bitdefender Scamio kann verdächtige Textnachrichten, Screenshots und Links analysieren, um bei der Erkennung potenzieller Betrugsversuche zu helfen.
Bitdefender Link Checker – Wenn die Nachricht eine URL enthält, können Sie mit dem Bitdefender Link Checker sicher überprüfen, wohin der Link führt, bevor Sie ihn öffnen.
Was zu tun ist, wenn Sie auf den Betrug hereingefallen sind
Falls Sie bereits auf den Link geklickt oder Zahlungsdaten eingegeben haben, handeln Sie schnell.
Wie immer nutzen Betrüger neue Regeln und Vorschriften schnell aus, um überzeugende Phishing-Kampagnen zu erstellen. Bevor Sie unerwartete Zoll- oder Paketgebühren bezahlen, sollten Sie sich die Zeit nehmen, die Forderung über offizielle Kanäle zu überprüfen. Im Zweifelsfall ist es immer sicherer, noch einmal nachzuprüfen, anstatt voreilig eine Zahlung zu tätigen.
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The meaning of Bitdefender’s mascot, the Dacian Draco, a symbol that depicts a mythical animal with a wolf’s head and a dragon’s body, is “to watch” and to “guard with a sharp eye.”
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