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Mann filmt Frau mit einer Smartbrille und verlangt Geld für die Löschung des Videos

Bitdefender

Mai 11, 2026

Mann filmt Frau mit einer Smartbrille und verlangt Geld für die Löschung des Videos

Eine Frau in London berichtet, dass ein Mann sie heimlich mit einer Smartbrille gefilmt, das Video anschließend in sozialen Medien veröffentlicht und nach ihrer direkten Beschwerde Geld für die Löschung verlangt hat.

Laut einer Recherche der BBC wurde das Video rund 40.000 Mal angesehen, bevor die Plattformen begannen, es zu entfernen. Die Polizei bestätigte später, Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen zu haben.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Eine Frau in London berichtet, dass ein Mann sie heimlich mit einer Smartbrille gefilmt und das Video in sozialen Medien veröffentlicht hat.
  • Die Frau kontaktierte den Account und forderte die Löschung des Videos.
  • Laut BBC bot der Mann daraufhin an, das Video gegen Bezahlung zu entfernen.
  • TikTok sperrte den Account Berichten zufolge wegen Verstoßes gegen die Richtlinien zu Mobbing und Belästigung.

Frau berichtet, in London heimlich gefilmt worden zu sein

Eine Frau in London berichtet, dass ein Mann mit Smartbrille sie während einer Interaktion in einem Einkaufszentrum heimlich gefilmt und das Video anschließend in sozialen Medien veröffentlicht hat.

Laut einer BBC-Recherche bemerkte die Frau, die nur als Alice (nicht ihr richtiger Name) identifiziert wurde, nicht, dass sie gefilmt wurde.

Alice sagte der BBC, sie habe zunächst geglaubt, der Mann wolle sich einfach mit ihr unterhalten. „Ich dachte nur: ‚Okay, der will mich nur ansprechen‘“, sagte sie.

Sie fügte hinzu, der Mann sei ihr mit einer Smartbrille gefolgt und sie habe weder ein Handy noch eine sichtbare Kamera bemerkt.

Die BBC berichtete, das Video sei später online aufgetaucht und habe rund 40.000 Aufrufe erzielt, bevor Alice es durch eine Freundin entdeckte.

Das Video wurde angeblich tausendfach angesehen.

Laut dem Bericht erscheinen solche Videos häufig auf Social-Media-Konten, die sich als Dating-Tipps oder Inhalte für ein männliches Publikum ausgeben.

„Ich war total geschockt“, sagte sie. „Er hatte kein Handy, er hielt mir keine Kamera direkt ins Gesicht.“

Die BBC gab an, dass sich mehrere Frauen wegen ähnlicher Erfahrungen mit heimlichen Filmaufnahmen und deren Veröffentlichung im Internet ohne Einwilligung an den Sender gewandt hätten.

Die Aufforderung zur Entfernung des Videos führte zu einer Zahlungsaufforderung

Alice kontaktierte den Social-Media-Account, der das Video veröffentlicht hatte, und forderte dessen Entfernung. Gegenüber der BBC erklärte sie, das Video habe sie „gedemütigt“.

Sie erhielt die Antwort, dass die Entfernung des Videos als „kostenpflichtige Dienstleistung“ angeboten werde.

Der Mann, der später von der BBC kontaktiert wurde, gab an, keine böse Absicht gehabt zu haben und beschrieb seine Inhalte als „unbeschwert“ und „respektvoll“.

Auf die Zahlungsaufforderung angesprochen, erklärte er angeblich, die Formulierung beziehe sich auf „inhaltsbezogene Anfragen“ und nicht auf die Bedingung für die vollständige Entfernung des Inhalts.

Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

Die Metropolitan Police teilte der BBC mit, dass nach der Meldung des Vorfalls Ermittlungen eingeleitet wurden. Aufgrund begrenzter Informationen könnten die Beamten jedoch nicht weiter ermitteln.

Von der BBC befragte Rechtsexperten äußerten sich besorgt über die Situation und die Forderung nach einer Zahlung für die Entfernung von Online-Inhalten.

Die britische Regierung äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall und erklärte, dass „Frauen und Mädchen ein Recht auf Sicherheit haben“ und dass das Filmen und Teilen von Inhalten ohne Einwilligung „nicht toleriert wird“.

TikTok sperrte das betroffene Konto wegen Verstoßes gegen die Richtlinien zu Mobbing und Belästigung. Meta entfernte ebenfalls erneut veröffentlichte Versionen des Videos von seinen Plattformen.

Die BBC berichtete zudem, dass sie mehrere Konten identifiziert habe, die mutmaßlich von derselben Person auf YouTube, Instagram und Threads betrieben werden.

FAQ

Was geschah in dem Fall mit der Smartglasses-Aufnahme in London?

Antwort: Eine Frau berichtete der BBC, dass ein Mann sie heimlich mit einer Smartglasses in einem Londoner Einkaufszentrum gefilmt und das Material später in den sozialen Medien hochgeladen habe.

Hat der Mann Geld verlangt, um das Video entfernen zu lassen?

Antwort: Laut Recherchen der BBC erhielt die Frau die Antwort, dass das Video gegen Bezahlung entfernt werden könne.

Hat die Polizei den Vorfall untersucht?

Antwort: Ja. Die Metropolitan Police gab an, dass Ermittlungen eingeleitet wurden, diese aber aufgrund begrenzter Informationen nicht weitergeführt werden konnten.

Haben die Social-Media-Plattformen das Video entfernt?

Antwort: Die BBC berichtete, dass TikTok das betreffende Konto gesperrt hat, während Meta erneut veröffentlichte Versionen des Videos entfernt hat.

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The meaning of Bitdefender’s mascot, the Dacian Draco, a symbol that depicts a mythical animal with a wolf’s head and a dragon’s body, is “to watch” and to “guard with a sharp eye.”

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