
Kaum zu glauben, dass schon Oktober ist. Mit Beginn dieses Monats startet der „Cybersecurity Awareness Month“ (Monat des Sicherheitsbewusstseins im Netz) – eine gute Gelegenheit, innezuhalten, die Online-Risiken zu betrachten und darüber zu sprechen, wie wir uns und unsere Liebsten mit einfachen Mitteln schützen können.
Der 1. Oktober ist zudem der Internationale Tag der älteren Menschen – eine wichtige Erinnerung daran, dass Sicherheit im Internet nicht nur für jüngere Generationen von Bedeutung ist.
Ältere Menschen sind täglich online. Sie nutzen Smartphones, um mit der Familie zu kommunizieren, Bankgeschäfte und Arzttermine zu erledigen, Nachrichten zu verfolgen, einzukaufen, Fotos zu teilen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Gleichzeitig ist es schwieriger geworden, sich in der Online-Welt zurechtzufinden. Eine überzeugend wirkende SMS kann scheinbar von der Bank stammen. Ein gesponserter Beitrag in sozialen Medien kann auf eine betrügerische Website führen. Und ein dringender Anruf kann täuschend echt wie die Stimme eines Bekannten klingen.
Für ältere Menschen kann Betrug weit mehr bedeuten als nur einen peinlichen Moment oder eine lästige Nachricht. Er kann Ersparnisse, persönliche Daten und den inneren Frieden gefährden. Dieser Monat bietet eine gute Gelegenheit, den Schutz konkret anzugehen: Sprechen Sie offen über verdächtige Nachrichten, vereinbaren Sie, dass man jederzeit innehalten darf, und treffen Sie zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen, bevor Betrüger zuschlagen können.
Deshalb sollten wir uns in diesem Monat des Sicherheitsbewusstseins Zeit für ein fürsorgliches Gespräch in der Familie nehmen – eines, das nicht auf Angst oder Verurteilung basiert, sondern älteren Verwandten hilft, verdächtige Situationen zu erkennen, eine zweite Meinung einzuholen und zu wissen, dass sie jederzeit Unterstützung erhalten.
Niemand ist „zu schlau“, um auf Betrug hereinzufallen. Betrüger nutzen Momente aus, in denen Menschen unvorbereitet sind – sei es aus Sorge, Zeitdruck oder Einsamkeit. Für ältere Menschen können die Folgen besonders schwerwiegend sein. Der Verlust der Altersvorsorge, eine betrügerische Überweisung oder Identitätsdiebstahl lassen sich oft nur schwer wiedergutmachen und können die Unabhängigkeit sowie das seelische Wohlbefinden der Betroffenen stark beeinträchtigen.
Studien zeigen zudem, dass es keine allgemeingültige Definition von Anfälligkeit für Betrug gibt. Sie hängt von Faktoren wie sozialer Isolation, digitalen Kenntnissen, dem Gedächtnisvermögen und der Art der Täuschung ab. Manche Betrugsmaschen setzen auf Zeitdruck, während andere das Vertrauen, die Großzügigkeit oder die Hilfsbereitschaft der Opfer ausnutzen.
Längst sind es nicht mehr nur verdächtige E-Mails, vor denen man sich in Acht nehmen muss. Ein älterer Angehöriger könnte beispielsweise eine SMS von einem angeblichen Bankmitarbeiter erhalten, eine Social-Media-Anzeige für eine „Wunder-Investition“ sehen, eine Nachricht von einer vermeintlichen Behörde bekommen oder einen Anruf erhalten, in dem behauptet wird, ein Enkelkind benötige dringend Hilfe.
Betrüger geben sich auch als vertrauenswürdige Unternehmen, Arztpraxen, Wohltätigkeitsorganisationen, Lieferdienste oder bekannte Kontaktpersonen aus. Manchmal wirkt die erste Nachricht harmlos. Der Austausch wird jedoch mit der Zeit überzeugender, bis das Opfer schließlich aufgefordert wird, einen Code weiterzugeben, auf einen Link zu klicken, eine App zu installieren oder Geld zu überweisen.
Die beste Reaktion ist denkbar einfach: Innehalten, bevor man handelt, und die Anfrage über einen vertrauenswürdigen Kanal verifizieren.
Künstliche Intelligenz hat Betrug zwar nicht erfunden, aber sie ermöglicht es, Betrugsmaschen schneller zu erstellen, leichter zu personalisieren und in großem Stil überzeugender zu gestalten. KI eignet sich zudem hervorragend dazu, Angriffe durch Stimmenklonen und Videomanipulation maßzuschneidern, wodurch die Nachahmung anderer Personen täuschend echt wirkt.
Daher sollten Familien eine einfache Regel vereinbaren: Jede unerwartete Aufforderung zur Herausgabe von Geld, Geschenkkarten, Passwörtern, Verifizierungscodes oder sensiblen Informationen muss zunächst unabhängig überprüft werden.
Rufen Sie die Person unter einer Nummer zurück, der Sie bereits vertrauen. Kontaktieren Sie die Bank über deren offizielle App oder Website und fragen Sie ein anderes Familienmitglied um Rat.
Niemand sollte gezwungen sein, jeden Betrugsversuch ganz allein zu erkennen.
Betrugsprävention funktioniert am besten, wenn Aufklärung mit Unterstützung kombiniert wird. Eine Warnung – etwa wenn jemand im Begriff ist, einen gefährlichen Link zu öffnen, auf eine verdächtige SMS zu reagieren oder Daten auf einer betrügerischen Website einzugeben – kann verhindern, dass eine Entscheidung im Bruchteil einer Sekunde zu einem schweren Verlust führt.
Die Familien-Abos von Bitdefender bieten diesen zusätzlichen Schutz durch Technologien zur Abwehr von Malware, Betrug und Scam. Sie warnen Nutzer in Echtzeit vor gefährlichen Links, schädlichen Websites und neuen Betrugsmaschen. Warnmeldungen von Funktionen wie „Scam Protection“ und „Scam Radar“ helfen Familien dabei, neue Betrugswellen zu erkennen, bevor es zu finanziellen oder persönlichen Schäden kommt.
Zudem gibt es zwei kostenlose Tools, die man stets zur Hand haben sollte:
Mit Bitdefender Scamio können Sie verdächtige SMS, E-Mails, Screenshots, Angebote und Nachrichten überprüfen. Erhält ein älterer Angehöriger eine Nachricht, die dringlich oder verwirrend wirkt, kann er Scamio um Rat fragen, bevor er antwortet, auf einen Link klickt oder eine Zahlung tätigt.
Der Bitdefender Link Checker ermöglicht es Ihnen, einen fragwürdigen Link zu prüfen, bevor Sie ihn öffnen. Dies ist besonders nützlich bei unerwarteten Lieferbenachrichtigungen, Warnmeldungen von Banken, Social-Media-Anzeigen sowie Nachrichten, die behaupten, ein Konto erfordere sofortiges Handeln.
Das Ziel ist nicht, jeden Klick zu überwachen oder jemandem das Gefühl zu geben, unfähig zu sein. Vielmehr geht es darum, Sicherheit zu einer festen Gewohnheit in der Familie zu machen.
Sprechen Sie das Thema wertfrei an. Fragen Sie zum Beispiel: „Hast du in letzter Zeit seltsame Nachrichten erhalten?“ oder „Wenn dir online etwas komisch vorkommt – können wir uns das gemeinsam ansehen?“
Sie können auch einige praktische Schutzmaßnahmen vereinbaren:
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The meaning of Bitdefender’s mascot, the Dacian Draco, a symbol that depicts a mythical animal with a wolf’s head and a dragon’s body, is “to watch” and to “guard with a sharp eye.”
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